Bergpark Wilhelmshöhe.
Eine Landschaft voller Geschichten.
Gartenkunst oben.
Bienenleben mittendrin.
Wiesen, alte Bäume und die Hänge des Habichtswaldes: Das ist die Umgebung unseres Bienenstands im Bergpark Wilhelmshöhe.
Wer hier spazieren geht, sieht eine gestaltete Landschaft. Unsere Bienen erleben sie auf ihre Weise: Sie fliegen hinaus, finden Nahrung und kehren zum Stock zurück. Der Ort, den wir als Welterbe kennen, gehört für sie zum Alltag.
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Vom Barockgarten zur lebendigen Landschaft.
Landgraf Carl ließ die monumentalen Wasseranlagen ab 1689 entwickeln. Spätere Generationen erweiterten das Ensemble und prägten den Landschaftsgarten. So begegnen sich im Bergpark barocke Ordnung und die Gartenkunst späterer Epochen.
Besonders eindrucksvoll sind die historischen Wasserspiele. Ihr Antrieb ist das natürliche Gefälle: Wasser aus höher gelegenen Speichern fließt durch die Anlagen und lässt Kaskaden, Wasserfälle und Fontänen entstehen – ohne Pumpen.
Seit 2013 steht der Bergpark Wilhelmshöhe auf der UNESCO-Welterbeliste. Diese Auszeichnung gilt der Kulturlandschaft mit ihren historischen Bauwerken und Wasserkünsten.
Parkgeschichte: Hessen Kassel Heritage und UNESCO. Wasserspiele: Hessen Kassel Heritage.
Was den Bergpark so besonders macht
Ein Park, der Wasser ohne Pumpen bewegt, Gartenkunst über Jahrhunderte bewahrt und bis heute lebendig bleibt.
240 haParkanlage
Der Park wurde an einem steilen Hang angelegt. Seine Wege verbinden Gartenanlagen verschiedener Epochen mit dem Herkules und dem Schloss Wilhelmshöhe. Hessen Kassel Heritage nennt rund 240 Hektar für die Parkanlage. Die UNESCO weist 558,7 Hektar für die eingetragene Welterbefläche aus. Beide Quellenangaben werden hier mit ihrer jeweiligen Bezeichnung wiedergegeben.
750.000 lWasser pro Vorführung
Für eine Vorführung fließen rund 750 Kubikmeter Wasser durch die historischen Anlagen. Das entspricht 750.000 Litern.
0 Pumpennur Schwerkraft
Die Wasserspiele nutzen den natürlichen Höhenunterschied im Park. Allein Gefälle und Wasserdruck bringen Kaskaden, Wasserfälle und Fontäne in Bewegung.
seit 2013UNESCO-Welterbe
Seit 2013 gehört der Park mit seinen historischen Wasserkünsten zum UNESCO-Welterbe. Gartenkunst und Wassertechnik bilden hier ein zusammenhängendes Denkmal.
300+ JahreGartenkunst
Barocke Gartenkunst und spätere Landschaftsgestaltung treffen hier aufeinander. So lassen sich verschiedene Epochen bei einem Spaziergang entdecken.
2,3 kmWasserspiele
Wer den Wasserspielen vom Herkules hinunter Richtung Schloss Wilhelmshöhe folgt, legt etwa 2,3 Kilometer zu Fuß zurück.
52 mGroße Fontäne
Die Große Fontäne im Fontänenteich bildet den Abschluss der Wasserspiele. Ihre Höhe entsteht durch den natürlichen Druck des Wassers.
71 mHerkules-Bauwerk
Die Höhe bezieht sich auf das gesamte Bauwerk, nicht allein auf die Statue. Die Stadt Kassel nennt 71 Meter; Hessen Kassel Heritage gibt die Höhe mit 70 Metern an. Über dem Oktogon steht eine Pyramide mit der Herkulesfigur.
1.000 RosenRoseninsel und Umgebung
Unterhalb des Schlosses, nahe dem Lac, wachsen Strauch-, Wild- und Kletterrosen. Die Sammlung wird auch von ehrenamtlichen Rosenfreunden gepflegt. Sie umfasst die Roseninsel und ihre Umgebung.
200+ Jahrealte Bäume im Park
Einige Bäume stehen hier seit mehr als zwei Jahrhunderten. Sie gehören zum historischen Park ebenso wie seine Wege und Bauwerke.
Quellen zu den Welterbe-Fakten
Der Bergpark gibt den Ort vor. Die Saison den Charakter.
Was die Bienen eintragen, hängt von Blüte, Wetter und Jahreszeit ab. Deshalb ist unser Welterbe-Honig keine immer gleiche Geschmacksformel, sondern die Ernte dieses Bienenstands.
Wir verarbeiten Frühjahrs- und Sommerernte getrennt und halten sie auch von den Honigen unserer anderen Standorte getrennt. Der Name Welterbe-Honig erzählt von dieser geografischen Herkunft.
Unseren Bergpark-Honig entdecken →Ein genauerer Blick auf das Leben zwischen den Blüten.
Eine Biene an einer Blüte ist ein kleiner Ausschnitt aus vielen Zusammenhängen. Auf Bienenleben.info könnt ihr nachlesen, wie Bestäubung funktioniert, was Bienen und Blüten miteinander verbindet und wie vielfältig die Welt der Wildbienen ist.